KI Automatisierung von Geschäftsprozessen

KI Automatisierung durch Künstliche Intelligenz, KI-Agenten, RPA (Robotic Process Automation) und Hyperautomation sorgt für optimierte Geschäftsprozesse und ist die ideale Maßnahme für KMU, die in die Produktivität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter in Zeiten des Fachkräftemangels investieren.

KI Automatisierung von Geschäftsprozessen
  • 24% der KMU konnten mit Einsatz von KI Kosten senken¹
  • 48% möchten durch KI im Betrieb mehr automatisieren²
  • 71% konnten mit KI Arbeitsabläufe optimieren¹
  • 84% der Firmen haben 2020 mit RPA Zeit eingespart³

¹ KI-Kompass für den Mittelstand , Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (August 2025)
² Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2025 , KPMG (2025)
³ Robotic Process Automation (RPA) in der DACH Region , PwC (2020)

KI Automatisierung und RPA: Was ist das überhaupt?

  • RPA

    RPA

    Robotic Process Automation (RPA) ist die softwaregestützte Automatisierung wiederholbarer Geschäftsprozesse. RPA-Bots führen strukturierte Aufgaben wie Dateneingabe, Rechnungsverarbeitung oder Systemabgleiche eigenständig aus. RPA wird genutzt, um Effizienz, Skalierbarkeit und Prozessqualität zu steigern – ein idealer Einstieg in die intelligente Automatisierung.

  • KI

    KI

    Künstliche Intelligenz (KI), heute vor allem durch die Large Language Models (LLM) bekannt, beschreibt Systeme, die menschenähnliches Denken und Lernen simulieren. Sie analysieren Daten, erkennen Muster und treffen Entscheidungen. KI treibt Innovation in Bereichen wie Automatisierung, Sprach- und Bilderkennung, Predictive Analytics und generativen Inhalten voran – das Fundament der digitalen Transformation.

  • KI-Agenten

    KI-Agenten

    KI-Agenten sind autonome, lernfähige Systeme, die eigenständig Aufgaben ausführen und Entscheidungen treffen. Im Gegensatz zu klassischen Bots kombinieren sie natürliche Sprache, kontextbezogenes Denken und Zielorientierung. KI-Agenten markieren die nächste Stufe der intelligenten Automatisierung – von reiner Prozesssteuerung hin zum selbstständigen Handeln in Echtzeit.

Wie unterscheiden sich KI und RPA in der Praxis?

RPA eignet sich für die Automatisierung von sich wiederholenden, strukturierten Aufgaben (z. B. das Ausfüllen von Formularen, die Verarbeitung von Transaktionen oder das Verschicken von E-Mail-Benachrichtigungen).

Software-Roboter imitieren dabei menschliche Interaktionen mit bestehenden Systemen und Programmen, indem sie klare Regeln befolgen. RPA ist schnell implementierbar und entlastet Mitarbeiter spürbar, indem Routinearbeiten effizient und fehlerfrei ausgeführt werden.

KI-Systeme sind zusätzlich in der Lage, Aufgaben zu übernehmen, die menschliche Intelligenz erfordern, wie die Analyse von Kundenanfragen oder die Vorhersage von Trends, wodurch sie Geschäftsprozessautomatisierungen auf Basis von unstrukturierten Echtzeitinformationen ermöglichen.

In der heutigen Praxis fusionieren die beiden Technologien: Unternehmen können sowohl einfache, regelbasierte Aufgaben automatisiert bearbeiten als auch mit KI Automatisierung intelligente Entscheidungsfindung und flexible Problemlösung umsetzen. Das ermöglicht es, ein breites Spektrum an Arbeitsabläufen effizienter zu gestalten und die Produktivität nachhaltig zu steigern.

Und was ist Hyperautomation?

Hyperautomation automatisiert komplette Geschäftsprozesse durch die Kombination von Künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Process Mining und Low-Code-Plattformen. Das Ergebnis: eine End-to-End-Automatisierung. Es ist also ein strategischer und technologieübergreifender Ansatz. KI spielt hierbei nicht nur in der Umsetzung eine Rolle, sondern kann auch im Vorfeld für die Entdeckung ineffizienter Prozesse oder im Nachgang für die weiterführende Optimierung eingesetzt werden.

Ist Hyperautomatisierung im Mittelstand ein Thema?

Laut einer Umfrage, die das Marktforschungsunternehmen Norstat bei 101 leitenden Angestellten in mittelständischen deutschen Unternehmen (<500 Mitarbeiter) durchgeführt hat: Ganz ohne Zweifel. Die Gründe sind auch nicht gänzlich neu:

  • 73% sagen, es werden zu viele unterschiedliche Systeme verwendet⁴
  • 80% glauben, der Mangel an integrierten Systemen macht sie weniger wettbewerbsfähig⁴
  • 85% finden, die Kommunikation zwischen Software-Anwendungen muss stärker automatisiert werden⁴

Der Mittelstand im Zeitalter der Hyperautomatisierung , Jitterbit (März 2023)

Beispiele von Hyperautomation

  • Buchungsvorgänge

    Buchungsvorgänge

    Automatisierte Systeme extrahieren Rechnungsdaten per KI oder OCR, prüfen diese gegen Bestellungen und verbuchen sie direkt im Buchhaltungssystem. Es entfallen manuelle Eingaben, Fehler werden reduziert und Zahlungen erfolgen termingerecht.

  • Mitarbeiter-Onboarding

    Mitarbeiter-Onboarding

    Hyperautomatisierte Workflows erfassen Bewerberdaten, führen automatisierte Hintergrundprüfungen durch, generieren Arbeitsverträge und koordinieren Schulungen sowie IT-Zugänge – alles nahtlos und ohne manuelle Eingriffe.

  • Lieferkettenmanagement

    Lieferkettenmanagement

    Automatisierte Systeme überwachen Lagerbestände in Echtzeit, lösen Nachbestellungen aus und passen Produktionspläne dynamisch an die aktuelle Nachfrage an. So werden Engpässe vermieden und Prozesse effizient gesteuert.

  • Kundenservice

    Kundenservice

    KI-Chatbots beantworten Anliegen 24/7, können für Antworten auf Produkt-, Kunden- und Bestelldaten zugreifen und leiten komplexe Fälle an menschliche Mitarbeiter weiter – für eine schnellere Bearbeitung und höhere Kundenzufriedenheit.

Herausforderungen der KI Automatisierung

Laut einer Bitkom-Untersuchung sehen deutsche Unternehmen beim KI-Einsatz Herausforderungen in primär drei Bereichen:

KI-Hürden im Überblick

Quelle: Bitkom-Untersuchung, September 2025

Alle Unternehmen Unternehmen, die KI einsetzen
Regulierung
Verunsicherung durch rechtliche Hürden
53 %
53 %
Anforderungen an den Datenschutz
48 %
54 %
Sorge vor künftiger rechtlicher Einschränkung der Technologie
35 %
37 %
Ethische Bedenken
17 %
19 %
Interne Hürden
Fehlendes technisches Know-How
53 %
34 %
Fehlende personelle Ressourcen
51 %
43 %
Sorge, dass Firmendaten in falsche Hände geraten
39 %
27 %
Fehlende finanzielle Ressourcen
36 %
28 %
Fehlende Akzeptanz der Beschäftigten
31 %
41 %
Fehlen notwendiger Daten
24 %
11 %
Technologie
Mangelnde Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse
38 %
31 %
Schlechte Qualität der Ergebnisse
36 %
30 %
Fehlende Use Cases
23 %
14 %
0 % 30 % 60 %

Unternehmen, die bereits KI einsetzen, haben also in nur zwei Bereichen Themen und Aufgaben zu lösen, die andere nicht (in dem Ausmaß) haben:

  • groups

    Fehlende Mitarbeiterakzeptanz

    Ohne ins kleinste Detail einzugehen: Das ist häufig eher ein kulturelles Thema bzw. ist Teil des Change-Management-Prozesses. Wir verweisen an dieser Stelle auf unseren Artikel zum Thema KI-Akzeptanz in der breiten Bevölkerung und bei Mitarbeitern.

    Je größer das Vorhaben, desto größer ist unserer Erfahrung nach die Gefahr von internen Blockaden und fehlender Akzeptanz. Startet man aber anfänglich erst mal mit kleinen Projekten, die gezielte Bereiche entlasten, und lädt die Mitarbeiter ein, die KI-Journey aktiv zu begleiten, werden diese häufig zu den stärksten Befürwortern. Vor allem, wenn KI Automatisierung ihnen seelenlose Routinearbeiten abnimmt.

  • lock

    Datenschutz-Anforderungen

    Dieses Thema kann komplexer sein und wir möchten es nicht klein reden. Manchmal wird es unserer Meinung nach dennoch heißer gekocht als gegessen.

    Datenschutz-Fragen treten natürlich immer dann auf, wenn es darum geht, Daten an Unternehmen außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums zu übermitteln. Aber es gibt z. B. auch innerhalb der EU Lösungen, die ohne amerikanische Konzerne und Server auskommen.

    Denn: AI-Model-Hosting ist kein Fremdwort mehr und es lassen sich leistungsstarke Open-Source-LLMs (beispielsweise GPT-OSS-120B von OpenAI) mieten, die auf Servern von deutschen Unternehmen bereitgestellt werden.

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