Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert das Marketing grundlegend. Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile von KI im Marketing, um Prozesse zu automatisieren, Inhalte zu personalisieren und datengetriebene Entscheidungen zu treffen.
Heute werfen wir mal einen Blick darauf, wie die bisherigen Vorreiter (also Digital-Agenturen) KI einsetzen, um daraus zu lernen und Ableitungen für KMU zu treffen. Dabei beziehen wir uns auf die größte Studie zur Nutzung von generativer KI von der SRH University of Applied Sciences Berlin, die sich unter den Agenturen umgehört hat.
1. KI durchdringt die gesamte Wertschöpfungskette im Marketing
KI durchdringt die gesamte Wertschöpfungskette im Marketing: Von der Strategie (80%) über die Kreation (95%) und Produktion (76%) bis hin zur Aktivierung (45%), Datenanalyse (66%) und operativen Abläufen (65%). In all diesen Prozessen kann KI eingesetzt werden, um Arbeitsabläufe wie Dateneingabe, Content-Planung oder Kundeninteraktionen effizienter zu gestalten.
Trotz dieser umfassenden Nutzung berichten 86% der Agenturen, dass es keinen Personalabbau gibt; einige verzeichnen sogar Teamwachstum. Für Unternehmen, insbesondere KMU, ist die Nachfrage nach KI-Projekten aktuell noch moderat, doch wer jetzt mit einer Agentur oder selber Pilotprojekte startet, profitiert langfristig. Ein fokussierter Use Case, klare KPIs und ein Human-in-the-Loop-Ansatz ermöglichen es, innerhalb von 90 Tagen messbare Erfolge zu erzielen.
2. Warum dich diese Studie jetzt etwas angeht
KI im Marketing hat sich vom bloßen Buzzword zum unverzichtbaren Betriebssystem entwickelt. Besonders Agenturen haben KI-Tools tief in ihre Marketingprozesse integriert – von der ersten Idee bis zur finalen Optimierung. Die praktische Anwendung moderner KI-Tools ermöglicht es, Marketingprozesse effizienter und zielgerichteter zu gestalten. Für Unternehmen bedeutet das einen entscheidenden Hebel: sie können auf ausgereifte Workflows und erprobte KI-Anwendungen zurückgreifen, ohne selbst jahrelang experimentieren zu müssen.
2.1 Hohe Verbreitung und Investitionsbereitschaft in Agenturen
Die Umfrage zeigt eindrucksvoll, dass 98% der Agenturen generative KI einsetzen, mehr als die Hälfte sogar eigene, angepasste Modelle nutzen und fast drei Viertel ihre KI-Investitionen 2025 erhöhen wollen. Das Ökosystem für künstliche Intelligenz im Marketing ist damit etabliert – die strategische Integration in die eigenen Prozesse wird zum Schlüssel für nachhaltigen Erfolg.
2.2 Wo KI im Marketing heute wirkt: End-to-End entlang der Wertschöpfung
Der Einsatz von KI im Marketing erstreckt sich heute über die gesamte Wertschöpfungskette. Insbesondere bei der Automatisierung und Optimierung von Marketingprozessen ermöglicht KI, Marketingabläufe effizienter zu gestalten, Kundendaten gezielt zu analysieren und personalisierte Inhalte zu erstellen.
2.2.1 Strategie
80% der Befragten nutzen KI bei der Planung, vor allem für Recherche (84%), Markt- und Kundenanalysen, Persona-Entwicklung, Customer Journey Mapping und Kanalstrategie. So wird KI vom reinen Produktionstool zum wichtigen Entscheidungshelfer. KI unterstützt Unternehmen also dabei, fundierte Strategien im Marketing zu entwickeln und diese kontinuierlich an neue Marktbedingungen anzupassen. Diese datengetriebene Analyse ermöglicht tiefere Kundeneinblicke und hilft, Marketingstrategien noch zielgerichteter zu gestalten.
2.2.2 Kreation
In 95% der Fälle unterstützt KI kreative Prozesse. Besonders beliebt sind die Ideenfindung (88%), das Visual Design (67%) und schnelle Mock-ups (66%). Hier agiert KI als Kreativ-Booster, der Varianten beschleunigt und inspiriert, ohne den Menschen zu ersetzen. Die Nutzung eines “Stacks” von KI-gestützten Tools unterstützt bei der Inhaltserstellung von Texten, Bildern und Videos, was die Produktion von hochwertigen Marketingmaterialien deutlich vereinfacht. Gerade im Bereich Content Marketing und E-Mail Kampagnen zeigt sich das große Potenzial der KI-gestützten Personalisierung.
2.2.3 Produktion
76% der Digital-Agenturen setzen KI bei der Umsetzung ein, etwa für Textgenerierung (87%), Übersetzungen (72%) und Lokalisierung (44%). Auch die automatisierte Erstellung von E-Mails wird durch KI unterstützt, wodurch Marketingkampagnen effizienter produziert und personalisiert werden können. Videos (56%), Voiceover (58%) und Untertitel (48%) gewinnen ebenso an Bedeutung. Selbst 3D-Assets werden inzwischen bereits KI-gestützt erstellt (24%).
Besonders im Bereich Online Marketing und auf E-Commerce-Websites beschleunigt KI die Erstellung von zielgruppenspezifischen Beiträgen und Kampagnen, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind.
2.2.4 Kampagnenaktivierung
45% nutzen KI für Aktivierung, Media und Optimierung. Social Media steht mit 79% an der Spitze, gefolgt von SEO (55%) und Targeting (50%). Hier besteht noch erhebliches Potenzial, insbesondere bei Always-on-Optimierung und Audience-Workflows.
Marketingaktivitäten durch datenbasierte Analysen und Optimierungen gezielt zu steuern und personalisierte Maßnahmen für einzelne Kundensegmente umzusetzen ist einer der Hauptnutzen der KI. Sie hilft außerdem Marketingkampagnen effizienter zu steuern und die Ausgaben gezielt auf die wertvollsten Kundensegmente zu lenken. Der zielgerichtete Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Werbung ermöglicht so eine messbare Steigerung der Performance.
2.2.5 Datenanalyse
66% verwenden KI für Analytics. Dabei nutzen 94% die KI für Datenanalyse, 55% für Visualisierung der Daten und 47% für das Forecasting, was eine proaktive Steuerung ermöglicht. KI unterstützt zudem gezielt bei der Analyse von Trends im Marketing, indem aktuelle Marktentwicklungen und relevante Themen frühzeitig erkannt werden.
Die Analyse großer Datenmengen und das Erkennen von Markttrends ermöglichen es, das Kundenverhalten besser zu verstehen und die Kommunikation entsprechend anzupassen. So werden Optimierungspotenziale entlang der Customer Journey sichtbar. Hierzu gibt es auch einen interessanten Anwendungsfall von Mastercard, der zu 37% höhere CTR, 43% mehr Engagement bei 29% geringeren Kosten pro Engagement führte.
2.2.6 Operative Abläufe
65% setzen KI für Projekt- und Prozessmanagement ein, mit Schwerpunkt auf Projektmanagement (75%), Briefing (66%) und Qualitätssicherung (46%). Diese Automatisierung schafft Kapazitäten für strategische Aufgaben und sorgt für eine reibungslose Integration von KI in bestehende Workflows.
3. Was du von Agenturen lernen (oder einkaufen) kannst
Moderne Agenturen betrachten KI Tools nicht mehr als Einzeleinsatz, sondern haben sie entlang des gesamten Kommunikationsprozesses operationalisiert – inklusive Qualitätskontrolle, Governance und Templates. Über die Hälfte (54%) arbeiten mit individuell angepassten Modellen, 28% haben sogar eigene KI-Lösungen entwickelt.
Teams profitieren dabei besonders, da sie durch den Einsatz von KI-Tools effizienter und transparenter zusammenarbeiten können, was die Koordination und das Datenmanagement deutlich verbessert. Das ermöglicht neben Effizienzsteigerungen auch echte Differenzierung in Tonalität, Workflows und Geschwindigkeit. Insbesondere der Einsatz von Chatbots gewinnt an Bedeutung, um automatisierte und personalisierte Kundeninteraktionen zu ermöglichen.
4. Unternehmensgröße spielt kaum eine Rolle
Interessanterweise spielt die Größe der Digital-Agentur kaum eine Rolle: Kleine und mittlere Agenturen sind bei der Nutzung und Kompetenz fast gleichauf mit den großen Playern. Für Unternehmen heißt das, dass sie in jeder Budgetklasse kompetente Partner finden können – KI-Lösungen sind für alle Unternehmensgrößen geeignet.
5. Neue Geschäftsmodelle durch KI
Die Geschäftsmodelle entwickeln sich ebenfalls weiter: Performance- und Lizenzmodelle, Content-as-a-Service und KI-Assistenz in Retainer-Strukturen werden zunehmend üblich. Unternehmen sollten daher aktiv nachfragen, wie Mehrwerte gemessen und geteilt werden.
Ein strukturierter Leitfaden ist dabei entscheidend, um die erfolgreiche Implementierung neuer KI-basierter Geschäftsmodelle effizient und zielgerichtet zu gestalten.
6. KI im Marketing praxisnah: „Was heißt das für mein Team?“
Für Unternehmen und Marketingteams ergeben sich sehr konkrete Ansatzpunkte, denn die Anwendung von KI im Marketingalltag ermöglicht es Prozesse effizienter zu gestalten und gezielt zu optimieren.
6.1 Content-Factory neu denken
KI kann bei Recherche, Outline, Erstentwurf und Lokalisierung unterstützen. Eine durchdachte Content-Strategie ist dabei entscheidend, um KI-gestützte Inhaltserstellung gezielt in die Unternehmensstrategie zu integrieren und nachhaltigen Erfolg sicherzustellen.
Das Team editiert die Inhalte anschließend, was zu mehr Output bei gleichbleibender Teamgröße, konstanter Qualität und schnellerer Veröffentlichung führt. So wird die Inhaltserstellung für Online Marketing und Content Marketing effizienter.
6.2 SEO und Owned Media verbessern
KI-gestützte Snippet-, Title- und CTA-Varianten, Entity- und FAQ-Optimierung sowie Content-Adaptionen steigern die Klickrate und Relevanz.
Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz von KI die Optimierung der Suche, insbesondere durch semantische Suchfunktionen, um Nutzern relevantere Ergebnisse und eine verbesserte Sucherfahrung im SEO-Kontext zu bieten.
6.3 CRM und Personalisierung
KI ermöglicht Recommendation-Logiken für Artikel, Videos und Cases, personalisierte Trigger-Mailings mit KI-Textvarianten und mehrsprachige Inhalte aus einem Master. Durch die Analyse von Kundendaten kann KI die Kundenerfahrung im CRM gezielt verbessern, indem sie individuelle Erlebnisse schafft und Marketingmaßnahmen optimal auf die Bedürfnisse der Kunden abstimmt.
6.4 Media und Aktivierung
Creative-Varianten und Audience-Modelle können schneller getestet werden, Budgets lassen sich auf Always-on-Optimierung verschieben, QA-Schleifen verkürzen.
Zudem ermöglicht der Einsatz von KI die gezielte Analyse und Optimierung von Medienkanälen, indem Daten aus verschiedenen Medien wie sozialen Netzwerken und digitalen Plattformen ausgewertet werden, um Marketingmaßnahmen datenbasiert zu steuern und die Kundenbindung zu verbessern.
6.5 Analytics und Steuerung
Statt reaktivem Reporting ermöglichen KI-basierte Alerts und Forecasts eine vorausschauende Steuerung von Budgets und Botschaften.
6.6 Operations und Governance
KI-gestützte Briefing-Generatoren, Wissensdatenbanken und FAQ sichern die Qualität und Einhaltung von Markenrichtlinien. Gerade im Marketing spielen KI-Tools eine zentrale Rolle für die Qualitätssicherung und Governance, da sie die Auswahl, Implementierung und Überwachung von KI-basierten Lösungen effizient unterstützen.
7. Einsatz von KI in E-Commerce – neue Umsatzpotenziale erschließen
Der gezielte Einsatz von KI im E-Commerce eröffnet Unternehmen völlig neue Umsatzpotenziale und verschafft ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Moderne KI-Tools analysieren riesige Mengen an Kundendaten in Echtzeit und erkennen Muster im Kundenverhalten, die für personalisierte Angebote und Empfehlungen genutzt werden können. So gelingt es, die Customer Journey individuell zu gestalten und die Conversion-Rate auf E-Commerce-Websites spürbar zu steigern.
Ein besonders wirkungsvoller Anwendungsfall ist der Einsatz von KI-gestützten Chatbots und virtuellen Assistenten. Dabei sollte man zwischen den frustrierenden Chatbots der “alten Welt”, die zumeist nur wenig hilfreich und nur fest definierte Anworten geben konnten, und den KI-getriebenen Chatbots unterscheiden. Letztere sind bedeutend nützlicher und es ist wesentlich angenehmer mit ihnen zu interagieren.
Sie beantworten Kundenanfragen rund um die Uhr basierend auf hinterlegten Wissensdatenbanken, unterstützen bei der Produktsuche und begleiten den Kaufprozess – das steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern reduziert auch die Abbruchrate im Warenkorb.
Unternehmen profitieren zudem von automatisierten E-Mail-Kampagnen, die auf das individuelle Verhalten der Kunden zugeschnitten sind und so für mehr Wiederkäufe sorgen.
Auch im Bereich der Preisoptimierung und Lagerverwaltung setzen immer mehr Unternehmen auf KI-Tools, um Angebot und Nachfrage optimal auszubalancieren und Margen zu maximieren. Branchenriesen wie Amazon und eBay machen es vor, doch gerade für innovative KMU bietet der Einsatz von KI im E-Commerce die Chance, mit überschaubarem Aufwand neue Umsatzquellen zu erschließen und die Kundenbindung nachhaltig zu stärken.
8. KI-Plattformen und KI-Partner – Wie du die richtigen Ökosysteme für dein Marketing findest
Die Auswahl der passenden KI-Plattformen und KI-Partner ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen, die ihre Marketingprozesse mit künstlicher Intelligenz optimieren wollen. Der Markt für KI-Anwendungen im Marketing wächst rasant – von spezialisierten Tools für Content-Erstellung und Datenanalyse bis hin zu umfassenden Plattformen, die sämtliche Marketingprozesse abdecken.
Für Unternehmen ist es wichtig, auf Lösungen zu setzen, die sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren lassen und flexibel an individuelle Anforderungen angepasst werden können. Ein starker KI-Partner unterstützt nicht nur bei der Implementierung, sondern begleitet auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der eingesetzten KI-Anwendungen. So können Unternehmen sicherstellen, dass sie stets von den neuesten Technologien profitieren und ihre Marketingstrategie agil an neue Markttrends anpassen.
Besonders für KMU empfiehlt es sich, auf erfahrene Partner mit Branchenfokus zu setzen, die praxiserprobte Use Cases und schnelle Umsetzung bieten – wie etwa Open-Source-KI-Lösungen oder Low-Code-Tools, die ohne lange Entwicklungszeiten auskommen. So gelingt der Einstieg in den Einsatz von KI im Marketing effizient und risikoarm.
Wer auf das richtige Ökosystem aus Plattformen und Partnern setzt, verschafft sich einen nachhaltigen Vorsprung im Wettbewerb und kann die Potenziale von KI-Anwendungen voll ausschöpfen – von der Automatisierung einzelner Prozesse bis zur ganzheitlichen Optimierung der Customer Journey.
9. Risiken minimieren, Geschwindigkeit halten
Einige wichtige Tipps, um den Einsatz von KI im Marketing sicher und effizient zu gestalten:
- Human-in-the-Loop: Besonders bei rechtlich sensiblen Inhalten, Bildrechten und Claims ist menschliche Kontrolle unverzichtbar.
- Qualitätsmanagement: Nutze Prompt- und Template-Bibliotheken, Tone-of-Voice-Guides und Fact-Checking.
- Datenhygiene: Saubere Datenstrukturen, eindeutige Labels und dokumentierte Quellen sind essenziell.
- Keine Tool-Zoos: Priorisiere integrierte Workflows statt isolierter KI-Inseln, um Effizienzverluste zu vermeiden.
10. Was die Zahlen über „Jobs vs. KI“ wirklich sagen
Entgegen der Befürchtung, KI könnte Jobs vernichten, zeigt die Studie, dass 86% der Agenturen keine personellen Veränderungen durch KI sehen. 10% melden sogar Teamwachstum, weniger als 5% Abbau. KI verschiebt Kapazitäten weg von Routineaufgaben hin zu Kreativität, Strategie und Steuerung – genau dort, wo Marketingfachleute den Unterschied machen.
Gerade Marketer profitieren davon, da sie mithilfe von KI-Tools kreative Prozesse, Zielgruppenansprache und Datenanalyse effizienter gestalten und so ihre zentrale Rolle bei strategischen Entscheidungen weiter stärken.
11. Kampagnenaktivierung, Media und SEO – der unterschätzte Growth-Hebel für 2025
Nur 45% der Agenturen nutzen KI in der Aktivierung und Media-Optimierung, obwohl hier große Chancen liegen:
- SEO: Automatisierte Snippet- und Title-Optimierung, semantische Erweiterungen und strukturierte Daten erhöhen die Sichtbarkeit und Klickrate.
- Paid / Social Media: KI hilft beim automatisierten Testen von Creative-Varianten, Audience-Refinements und datengetriebener Budgetsteuerung.
- CRM / Owned Media: Trigger-Logiken, Personalisierung und Onsite-Empfehlungen lassen sich mit KI kontinuierlich verbessern.
Diese Bereiche bieten oft die schnellsten und messbarsten Uplifts mit direktem Einfluss auf den Unternehmenserfolg.
12. Fazit
KI im Marketing ist 2025 kein Add-on mehr, sondern integraler Bestandteil der meisten Marketing-Operating-Systeme. KI-Systeme unterstützen, indem sie Marketingprozesse optmieren, zur Automatisierung von Entscheidungen und zur Verbesserung der Customer Experience einsetzt werden.
Die Agenturlandschaft hat mit reifen Workflows, individuell angepassten Modellen und solider Qualitätskontrolle den Weg geebnet – quer über Strategie, Kreation, Produktion, Aktivierung, Analytics und Operations.
Für KMU bietet sich damit eine einzigartige Chance: Mit einem fokussierten Use Case, klar definierten KPIs, einem integrierten Workflow und Human-in-the-Loop-Ansatz kannst du in nur 90 Tagen spürbare Erfolge erzielen. Wer heute strukturiert startet und auf erfahrene Partner setzt, baut sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil auf.
FAQ
Was ist der Business-Case von KI im Marketing – in Zahlen?
KI-Tools im Marketing heben im Schnitt rund 20% zusätzliche Effizienz/Effektivität, aktuell bleibt dieses Potenzial oft liegen. 89% sehen spürbare Effizienzgewinne, 90% berichten Entlastung bei Routineaufgaben. Viele Unternehmen berichten zudem, dass durch den Einsatz von KI die Kundenerfahrungen deutlich verbessert werden, da personalisierte und schnellere Services möglich sind. Unternehmen mit KI sind unter den Erfolgreichen um 28% häufiger vertreten; 62% sagen: KI wird für den eigenen Erfolg entscheidend.
Wie weit ist der Markt – und was heißt das für mein Tempo?
98% der Agenturen nutzen Generative KI; 71% erhöhen 2025 ihre KI-Investitionen. 86% sehen keine Personalreduktion (10% wachsen). Heißt: Dein Ökosystem ist reif – wer jetzt sauber andockt, profitiert von fertigen Workflows und fällt nicht zurück.
Wo liefert KI den schnellsten Impact im Marketing?
Kreation (95% der Agenturen), Produktion (76%), Datenanalyse (66%) und operative Abläufe (65%) sind heute breit produktiv. Aktivierung/Media/SEO sind noch unternutzt (nur 45% setzen KI dort ein) – genau hier liegen schnelle Performance-Uplifts. KI ermöglicht zudem die gezielte Optimierung von Marketingaktivitäten durch datenbasierte Analysen und Automatisierung. Strategische Nutzung boomt (+48% seit 2023): Research, Personas, Planung. Gerade Marketers profitieren von der Integration von KI in ihre Strategien, um Kampagnen effizienter und zielgerichteter zu steuern.
Wie schnell kommen messbare Ergebnisse?
Mit klarem Use Case, KPI-Set und Human-in-the-Loop sind 6–12 Wochen realistisch für belastbare Lifts (Praxis). Textproduktion ist bereits sehr ausgereift – idealer Startpunkt. Durch den Einsatz von maschinellem Lernens werden Content-Erstellung und -Optimierung kontinuierlich verbessert, da KI aus Daten lernt und Prozesse anpasst. KI kann zudem Beiträge automatisiert erstellen und analysieren, um die Content-Performance zu steigern.
Wie wähle ich die richtige Agentur – und was fordere ich ein?
Auch Prozess-Transparenz (wo wird KI wie eingesetzt) achten, erfragen wie mit Kundendaten umgegangen wird, Messkonzept (Control vs. Lift) einfordern. Nutze die Reife: 54% arbeiten mit customized Modellen, 28% haben eigene Lösungen – das sichert Tonalität und Geschwindigkeit.
Wie messe ich den ROI konkret?
Effizienz: Time-to-First-Draft, Time-to-Publish, Cost per Asset, Freigabequote. Performance: CTR (SERP/Email/Onsite), Conversion- und Lead-Rate, SQL-Quote, Retention/AOV je Use Case. Organisation: Anteil standardisierter Templates/Workflows, Trainingsfortschritt, Anteil integrierter vs. isolierter Tools.
Welche konkreten KI-Use-Cases sind „Low Risk, High ROI“ für KMU?
Content-Produktion/Lokalisierung (Texte, Übersetzungen, Adaptionen) – reif und skalierbar. Hierbei kann KI nicht nur Texte, sondern auch Bild-Inhalte automatisiert erstellen und anpassen.
Snippet- / Title- / CTA-Varianten, semantische Content-Erweiterung (SEA & SEO). Reporting/Forecasts mit KI-gestützter Analyse statt manuellem Reporting.
Briefing-Generatoren, FAQ, Wissensdatenbanken für schnellere Freigaben.
Praktische Beispiele für den Einsatz von KI im Marketing sind etwa automatisierte Social-Media-Beiträge, personalisierte E-Mail-Kampagnen oder die Optimierung von Werbeanzeigen.
Wie schnell kommen messbare Ergebnisse?
Mit klarem Use Case, KPI-Set und Human-in-the-Loop sind 6–12 Wochen realistisch für belastbare Lifts (Praxis). Textproduktion ist bereits sehr ausgereift.
Durch den Einsatz von maschinellem Lernens werden Content-Erstellung und -Optimierung kontinuierlich verbessert, da KI aus Daten lernt und Prozesse anpasst. KI kann zudem Beiträge automatisiert erstellen und analysieren, um die Content-Performance zu steigern.
Wie wähle ich die richtige Agentur – und was fordere ich ein?
Auf Prozess-Transparenz achten (wo wird KI wie schon genutzt?), fragen wie mit Kundendaten umgegangen wird und Messkonzepte erfragen (Control vs. Lift).
Nutze die Reife: 54% arbeiten mit customized Modellen, 28% haben eigene Lösungen – das sichert Tonalität und Geschwindigkeit. Hinweis: Explizite KI-Briefs sind noch selten (< 10% der Aufträge) – wer aktiv brieft, bekommt Fokus und Ressourcen.
Wie messe ich den ROI konkret?
- Effizienz: Time-to-First-Draft, Time-to-Publish, Cost per Asset, Freigabequote.
- Performance: CTR (SERP/Email/Onsite), Conversion- und Lead-Rate, SQL-Quote, Retention/AOV je Use Case.
- Organisation: Anteil standardisierter Templates/Workflows, Trainingsfortschritt, Anteil integrierter vs. isolierter Tools.
Je nachdem wie dein Unternehmen “funktioniert” sind darüber hinaus vielleicht noch einige individuelle Benchmarks relevant.
Was ist mit Daten und Datenschutz – wo lauern Stolpersteine?
Datenschutz ist Hürde Nr. 1 (44%); ebenso Integration in bestehende Systeme (36,5%). D.h. in der Praxis auf die Minimierung personenbezogener Daten achten, die Systemlandschaft abbilden und den Datenfluss verstehen, erst dann in die Umsetzung gehen.
Verlieren wir Jobs an KI?
Kurzfristig nein: 86% der Agenturen berichten keine Veränderungen, 10% wachsen – Arbeit verlagert sich in Kreation, Strategie und Steuerung. An der Stelle nochmal der Hinweis zu unserem Artikel: Welche jobs weden durch KI ersetzt? Die Wahrnehmung wandelt sich Richtung „Jobmotor“ statt „Jobkiller“.
Sollten wir 2025 schon mit autonomen KI-Agenten arbeiten?
52% halten Automatisierung in den nächsten Jahren für sehr wichtig; Vertrauen ist aber noch gering (31%), nur 26% würden Entscheidungen abgeben. Empfehlung: Start mit Assistenz-Szenarien (Co-Pilots), klare Guardrails, später mehr Autonomie. Erfolgreiche Firmen sind hier offener.
Was priorisiere ich im nächsten Budget?
Now: Content / Lokalisierung, Analytics / Forecasting, Aktivierung (SEO / Social / CRM) – dort ist Hebel und Reife am größten.
Next: Customized Modelle, wenn Volumen/Markenanforderungen hoch sind (54% nutzen das bereits).
Always: Training + Governance – ohne Skills/Guidelines bleibt ~20% Potenzial liegen.
Wie sieht ein schlanker 8–12‑Wochen-Pilot aus?
- Woche 1–2: Use Case + KPIs, Daten/DSGVO klären, Guidelines, Team onboarden.
- Woche 3–6: Workflow (Briefing → Draft → QA → Publish), A/B-Varianten live, wöchentliches Review.
- Woche 7-12: Lift vs. Control auswerten, Skalierungsplan + Verantwortlichkeiten + Playbooks
Welche Bereiche profitieren messbar über die gesamte Kette?
- Strategie: 80% der Agenturen setzen KI ein (Recherche 84%)
- Kreation: 95% (Ideen 88%, Visual 67%, Mock-ups 66%)
- Produktion: 76% (Text 87%, Übersetzung 72%, Video 56%, Voiceover 58%)
- Aktivierung: 45% (Social 79%, SEO 55%, Targeting 50%) – White Space für Uplifts
- Datenanalyse/Optimierung: 66% (Analyse 94%, Visualisierung 55%, Forecast 47%)
- Operative Abläufe: 65% (Projekt Management: 75%, Briefings: 66%, QA: 46%)
Warum nicht warten, bis „alles klar“ ist?
Nur 8% schöpfen heute >75% des Potenzials aus – Early Mover sichern sich einen spürbaren Vorsprung Die Investitionskurve zieht weiter an – wer später startet, tritt gegen reifere Setups an.
Welche Fehler kosten am meisten Geld?
Tool-Zoo ohne Integration (68% Insellösungen) Keine Guidelines (nur 26% vorhanden) „Nur Content, keine Distribution/Analytics“ – Impact bleibt hängen. Kein Human-in-the-Loop bei rechtlich / markenkritischen Inhalten.
Quick Check: Sind wir „ready“?
- Haben wir 1–2 priorisierte Use Cases mit KPIs?
- Existieren KI-Guidelines inkl. QA/Brand/DSGVO?
- Ist der Kern-Stack integriert (CRM/CDP, Web, E-Mail, Analytics)?
- Ist ein Trainingsplan je Rolle definiert?
- Haben wir einen Agenturpartner mit customized Modellen/QA-Prozess?
Falls diese Punkte nicht erfüllt sind, unterstützt eine Marketingagentur ggf. dabei. Und falls du Unterstützung durch eine KI-Beratung wünschst, komm gerne auf uns zu :-).
Quelle(n)
SRH Berlin University of Applied Sciences
Treiber der Transformation – Wie Agenturen generative KI nutzen
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Marketing-Automatisierung mit KI » Das Mastercard-Beispiel
Auf den Punkt gebracht Mastercard nutzt KI, um in Echtzeit Micro-Trends zu erkennen und Marketingkampagnen automatisch zu optimieren. Dabei kommen…